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(c)Jörg Rehrmann, trifolium 1998 |
Einfacher Konverter für die Erzeugung eines Sync-On-Green-Signales Bei vielen älteren Monitoren, meistens Festfrequenzmonitore, muß das Synchronsignal über das Grün-Videosignal eingekoppelt werden. Dieser Modus wird von den meisten PC-Grafikkarten nicht unterstützt. Mit der folgenden Schaltung ist der Betrieb eines solchen Monitors an einem PC trotzdem möglich. Voraussetzung ist allerdings, daß das Videotiming der Grafikkarte den Bedürfnissen des Monitors angepaßt wird.
Das H- und das V-Synchronsignal werden zunächst über zwei Dioden gemischt.
Ein 470-Ohm-Widerstand sorgt dafür, daß der so erzeugte Composite-Sync einen
ausreichenden H-Pegel erhält. Da der Gleich- spannungspegel des Videosignales
unbekannt ist, muß das Signal über einen kleinen Elko eingekoppelt werden.
Der 1k-Widerstand bestimmt die Stärke des Synchronimpulses auf den Videosignalen
und muß ggf. der Grafikkarte angepasst werden. Wenn die Signale mit 75 Ohm
belastet sind, sollte das Synchronsignal eines 0,7V-Videosignales etwa 0,29V
Amplitude haben. In der Praxis ist der genaue Wert aber eher unkritisch. Um
Farbfehler zu vermeiden, müssen die Synchron- signale auf alle drei Farben
eingekoppelt werden. Je nach Art der Verwendeten Klemmschaltung im Videoverstärker
des Monitors könnte es sonst zu unterschiedlichen Grundhelligkeiten der Farbe
Grün und den beiden anderen Farben kommen. Mit etwas handwerklichen Geschick
kann die Schaltung direkt in das Gehäuse eines Sub-D-Steckers eingebaut werden.
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